Ob Naturheilkunde, Akupunktur oder Homöopathie:
Alternative Medizin kann die Schulmedizin sinnvoll ergänzen. 

Die Alternative Medizin wird auch Komplementärmedizin genannt. Diese Bezeichnung ist treffend, weil diese Verfahren in vielen Fällen keine reine Alternative, jedoch eine sinnvolle Ergänzung zur Schulmedizin sind oder in klassische Therapien integriert werden können. In diesem Fall kann man auch von integrativer Medizin sprechen.

Deutschland gehört zu den Ländern, in denen die Komplementärmedizin eine lange Tradition hat und sehr häufig angewendet wird. Rund 60 Prozent der Bevölkerung nutzen neben der Schulmedizin komplementärmedizinische Methoden, so Claudia Witt, Ärztin und Professorin für Komplementärmedizin an der Charité Berlin. Die Expertin sagt: „Eine sinnvolle Behandlung setzt eine gute schulmedizinische Diagnostik voraus. Für die Behandlung können Schulmedizin und Komplementärmedizin kombiniert werden, sofern deren Wirksamkeit belegt ist.“

Artikel-Quelle: AphotekenRundschau/Simone Herzner